Hallo Ihr Lieben. Hier möchte ich erstmal ein paar Worte loswerden zum Thema MCAS und Krebs-Therapie allgemein. Ich habe jetzt 6 mal Chemotherapie (alle 3 Wochen) hinter mir. Mit MCAS. Ich bin nicht so arg mit MCAS betroffen. Mein Leben kann ich – schon ein wenig eingeschränkt – alleine gestalten, ich brauche keine Hilfe. Zum Glück muß ich nicht viel Miete zahlen, so muss ich nicht so viel Geld reinbekommen. Und: ich bin am liebsten selbstständig tätig, denn so kann ich meine Arbeit meist gut für mich einteilen.
Ich habe ich die Chemo recht gut vertragen. Die Mastzelltätigkeit wird ja durch die Chemo auch unterdrückt, und so hatte ich wenig Mastzellsymptome.
Nach der Chemo
Jetzt nach der Chemo habe ich das Gefühl, dass die Mastzellen aktiver sind als vorher. Eine Art Jojo-Effekt. Ich habe es 2018 schon mal geschafft, die Mastzellen zu beruhigen, ich werde es wieder schaffen.
Dies bekomme ich hin durch:
Entspannung – Meditation – Darm weiter sanieren – Dinge machen, die Freude machen – auf meinen Körper hören – ausruhen – Trigger entdecken und eliminieren – Psychische Trigger aufdecken – Frieden schliessen mit diesen Themen – …
Die Antikörper vertrage ich sehr gut, auch die Trägerstoffe triggern mich zum Gück auch nicht. Die Medikamente waren alle durch einen Onkologen, der auch Mastzellspezialist ist, abgesegnet.
Mut und Zuversicht für die Krebs-Therapie mit MCAS

Ich wünsche allen Menschen mit MCAS Mut und Zuversicht wünschen, durch diese Krebs-Therapie, v.a. durch die Chemo durchzugehen. Und somit den Jojo-Effekt zu riskieren. Wenigstens einmal. Was danach kommt, ob es ein Rezidiv gibt, weiß niemand.
Übrigens: jetzt, nach ca 3 Monaten nach der letzten Chemo beruhigen sich meine Mastzellen wieder. Also Leute, traut euch, wenn ihr weiter lebenswert leben wollt.
Für mich war wichtig, dass mich die ÄrztInnen in der Klinik ernst genommen haben, die Medis abgesegnet wurden vom Spzialisten, ich wärhend der Chemo eine Klinik im Hintergrund hatte für falls es doch starke Reaktionen gibt. Und ich hatte viel Gück mit den ÄrztInnen, die sich über das Thema MCAS informiert hatten. In der Klinik wie auch in der zur Klinik gehörenden onkologischen Tagesklinik, wo ich die Infusionen bekommen habe.
Und ich wünsche allen Menschen mit MCAS Mut und Zuversicht, und auch die Kraft, das Leben spätestens jetzt ernsthaft zu überdenken und zu fühlen, was wirklich wichtig ist im Leben. Und diese Dinge auch nach und nach umzusetzen. Das Leben lebenswert zu gestalten.